Die Ransomware-Gruppe Rhysida hat die IT-Infrastruktur des Landes Berlin attackiert und verlangt nach Informationen des Nachrichtenmagazins Der Spiegel zwei Millionen Dollar in Bitcoin; die Senatskanzlei erklärte, das Land werde nicht zahlen.
Die Ransomware-Gruppe Rhysida hat die IT-Infrastruktur des Landes Berlin angegriffen und fordert zwei Millionen Dollar in Bitcoin. Das berichtet das Nachrichtenmagazin Der Spiegel unter Berufung auf die Senatskanzlei. Die Senatskanzlei bestätigte demnach, dass die Angreifer sensible Daten aus den Systemen der Berliner Verwaltung erbeutet haben und nun ein Lösegeld in Kryptowährung verlangen.
Als Beweis für den Zugriff auf interne Daten veröffentlichten die Hacker Auszüge einzelner Dokumente. Diese trugen unter anderem die Überschrift „vertrauliche Personalsachen“ sowie Briefköpfe des Bundesrates und der Senatsverwaltung für Mobilität in Berlin. Damit wollten die Täter offenbar unter Beweis stellen, dass sie tatsächlich in geschützte Bereiche der Berliner Verwaltung eingedrungen sind.
