Berlin, 09 Juni 2026

Ein 39-jähriger US-amerikanischer Arzt, der sich bei einer Hilfseinsatz in der Demokratischen Republik Kongo mit dem seltenen Bundibugyo-Stamm des Ebola-Virus infiziert hatte, ist nach rund zweiwöchiger Behandlung von der Sonderisolierstation der Berliner Charité entlassen worden.

Der Patient war nach Angaben der behandelnden Ärzte in einem zeitweise lebensbedrohlichen Zustand. Leif Erik Sander, Chefinfektiologe der Charité, erklärte, die kritische Phase habe zwischen der Abreise des Arztes aus Uganda und seiner Ankunft in Deutschland gelegen: „Das sind Stunden, wo wir Sorge hatten, dass es sich so rasch verschlechtern könnte, dass er den Transport nicht mehr überlebt.“ Der Patient wurde am Berliner Flughafen BER von einer Polizeieskorte begleitet und mit einem Spezialkrankenwagen zur Charité gebracht.