Die britische Billigfluglinie Easyjet hat sich in ihrem Übernahmepoker überraschend auf ein Angebot des US-Finanzinvestors Apollo Global Management in Höhe von 5,7 Milliarden Pfund verständigt und damit den zuvor favorisierten Rivalen Castlelake ausgestochen.

Apollo bietet nach Angaben von Easyjet 7,15 britische Pfund je Aktie und damit rund eine halbe Milliarde Pfund mehr als der konkurrierende US-Investor Castlelake, der zuletzt 6,90 Pfund je Papier geboten hatte. Insgesamt liegt damit ein Volumen von 5,7 Milliarden Pfund auf dem Tisch, wie es aus London hiess.

Die Easyjet-Gremien werteten das in Aussicht gestellte Apollo-Gebot als überlegen und würden es voraussichtlich auch offiziell empfehlen, hiess es von easyJet in London. Zuvor hatte das Management den ursprünglichen Castlelake-Vorschlag nach langem Ringen zunächst unterstützt. Nun aber fällt das Votum zugunsten von Apollo aus.