Menlo Park, 03 Juli 2026
Der Chef des US-Technologiekonzerns Meta, Mark Zuckerberg, hat bei einem internen Treffen Mängel beim Umbau des Unternehmens und Verzögerungen bei der Entwicklung von KI-Agenten eingeräumt.
Wie die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf eine Aufzeichnung des Meetings berichtete, kritisierte Zuckerberg den reorganisierten Prozess, der auch umfangreiche Stellenstreichungen umfasste. Die Wetten auf die neue Struktur seien bisher nicht aufgegangen, sagte er demnach. Zugleich räumte er Fehler beim Timing der Veränderungen ein und sprach davon, dass der Vorstand die Reihenfolge der Maßnahmen falsch eingeschätzt habe.
Im Mai hatte Meta etwa zehn Prozent seiner Belegschaft abgebaut, was rund 7.000 Mitarbeiter betraf. Im Rahmen des Umbaus wurden zugleich rund 7.000 Beschäftigte in KI-fokussierte Teams versetzt. Ziel der Restrukturierung sei es, Investitionen in die KI-Infrastruktur zu finanzieren und Effizienzgewinne durch KI-gestützte Arbeit zu realisieren, hieß es intern. Diese Maßnahmen führten zu internem Widerstand.
