London, 23 Juni 2026

Zum zehnten Jahrestag des Brexit-Referendums vom 23. Juni 2016 zeigt eine Bestandsaufnahme, dass Großbritannien wirtschaftlich geschwächt, politisch instabil und in der Frage eines EU-Wiedereintritts tief gespalten ist.

Am 23. Juni 2016 hatten die Briten mit 52 zu 48 Prozent für den Austritt aus der Europäischen Union gestimmt. Das Ergebnis wurde am folgenden Morgen vom BBC-Moderator David Dimbleby verkündet, der inzwischen selbst auf das Ereignis zurückblickt: "The British people have spoken and the answer is, we're out". Der formale Austritt erfolgte am 31. Januar 2020. Zehn Jahre nach dem Votum fällt die Bilanz jedoch überwiegend ernüchternd aus, wie eine Auswertung der Nachrichtenagentur APA zeigt.