Im Würzburger Stadtrat ist ein Konflikt über das städtische Gleichstellungsbüro und dessen frühere Empfehlungen im Umfeld des Münchner Teufelsrads aufgeflammt.
Die Kontroverse dreht sich um die Frage, welche Rolle das Gleichstellungsbüro der Stadt Würzburg bei früheren musikbezogenen Hinweisen rund um das Teufelsrad auf dem Münchner Oktoberfest gespielt hat und wer entsprechende Aufträge im Stadtrat tatsächlich veranlasst hat. In den sozialen Medien und im Stadtrat wird kritisiert, das Büro habe ohne klaren Auftrag gehandelt. Befürworter weisen dagegen auf langjährige Zuständigkeiten hin.
Das Gleichstellungsbüro der Stadt Würzburg widmet sich nach eigenen Angaben der Gleichstellung von Frauen und Männern. Zu seinen Aufgaben gehören unter anderem Personalangelegenheiten, Einstellungsverfahren, Schulungen, Informationsabende, Ferienbetreuung, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie die Unterstützung von Betroffenen sexueller Belästigung am Arbeitsplatz. Diese breite Zuständigkeit bildet den Rahmen für die Auseinandersetzung.
