Wissenschaftliche Einrichtungen in Wien und darüber hinaus warnen vor Bedrohungen für Demokratie und akademische Freiheit, während die irische EU-Ratspräsidentschaft 175 Milliarden Euro für den nächsten EU-Finanzrahmen vorschlägt.

Die Warnung richtet sich an die politische Öffentlichkeit und wissenschaftliche Institutionen. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie offene Diskussion, kritisches Prüfen und der Austausch unterschiedlicher Meinungen geschützt werden können.

Der österreichische Rat für Forschung mahnt, dass Demokratie und akademische Freiheit nicht als Selbstverständlichkeiten behandelt werden sollten. Wissenschaft braucht Diskussion und institutionelle Rahmenbedingungen, um zuverlässig arbeiten zu können.

Zentrales Argument ist die besondere Rolle des wissenschaftlichen Systems. Es pflegt den offenen Umgang mit verschiedenen Meinungen und Sichtweisen und ist lernfähig, wenn sich neue Sachverhalte ändern.