Ein Forschungsteam um Harald Sitte von der Medizinischen Universität Wien hat in einer neuen Studie beschrieben, wie das Peptid AoIA aus dem Gift der Kegelschnecke Conus araneosus gezielt den Noradrenalin-Transporter hemmt und damit körpereigene schmerzhemmende Mechanismen unterstützt.
Bereits heute wird ein aus einem Kegelschnecken-Peptid entwickeltes Medikament zur Behandlung chronischer Schmerzen eingesetzt. berichtet nun ein Forschungsteam um Harald Sitte vom Zentrum für Physiologie und Pharmakologie der Medizinischen Universität Wien, wie das bereits zuvor isolierte Peptid "AoIA" aus dem Gift der Kegelschnecke "Conus araneosus" im Detail wirkt. Die Ergebnisse wurden im Fachjournal Nature Structural and Molecular Biology veröffentlicht.
