Die Wiener Rettungsorganisationen haben die Österreichische Gesundheitskasse (ÖGK) zu einer raschen Fortsetzung der Tarifverhandlungen aufgefordert und vor einem Verlust der bisherigen Versorgungsqualität gewarnt.

Samariterbund, Johanniter-Unfall-Hilfe (JUH) und das Rote Kreuz Wien haben sich gemeinsam an die ÖGK gewandt. Sie sehen laut einem Bericht der APA die dringende Gefahr, dass der bisherige Leistungsumfang nicht mehr in der gewohnten Qualität aufrechterhalten werden kann, sollte die Kasse an ihrem bisherigen Angebot festhalten. Die Organisationen richteten einen "eindringlichen Appell" an die ÖGK und forderten sie auf, die Verhandlungen rasch weiterzuführen.

Konkret kritisieren die Wiener Rettungsorganisationen die Höhe der zuletzt angebotenen Tariferhöhung. Die nun angebotene Erhöhung von 1,5 Prozent liege weit unter der Inflation und decke die Teuerung nicht ab. Hintergrund ist nach Angaben der Verbände eine deutliche Verteuerung der Betriebskosten, die in den vergangenen Jahren massiv gestiegen seien.