Mehrere österreichische Notfallorganisationen haben bei einer Pressekonferenz in Wien eine umfassende Reform des seit über 20 Jahren bestehenden Sanitätergesetzes gefordert und auf Einsparungspotenziale von jährlich mehr als 800 Millionen Euro verwiesen.

Österreich verfüge über ein "hoch qualifiziertes Notarztsystem", allerdings brauche es für viele Einsätze gar keine Notärztinnen und Notärzte. Das erklärten Vertreterinnen und Vertreter der Plattform Notfallmedizin am Donnerstag in Wien. Die Plattform vernetzt notärztliche Organisationen in Österreich, darunter die Österreichische Gesellschaft für Anästhesiologie, Reanimation und Intensivmedizin (ÖGARI), die Arbeitsgemeinschaft Notfallmedizin Steiermark (AGN), die Österreichische Gesellschaft für Notfall- und Katastrophenmedizin (ÖNK), die Interessengemeinschaft Notärztinnen und Notärzte Oberösterreich (INO) sowie die Interessengemeinschaft Notfallmedizin Innsbruck (IGNI).