Landeshauptmann Anton Mattle (ÖVP) hat am Mittwoch in Wien einen Reformvorschlag für das österreichische Gesundheitssystem präsentiert, der eine „Finanzierung aus einer Hand“ vorsieht.
Der Vorschlag, den Mattle in seiner Funktion als Vorsitzender der Landeshauptleute-Konferenz vorstellte, basiert auf einer neuen Studie des Wirtschaftsforschungsinstituts (WIFO). Ziel ist es, die fragmentierte Finanzierungsstruktur zu vereinfachen und Fehlanreize zu beseitigen.
Konkret sollen alle Sozialversicherungsbeiträge und Steuermittel in die neun Landesgesundheitsfonds fließen. Diese Fonds würden dann die Mittel sowohl an Krankenhäuser als auch an den niedergelassenen Bereich verteilen – eben „aus einer Hand“, wie Mattle betonte.
