Die geplante Auszeit-WG der Stadt Wien für strafunmündige Kinder, die wiederholt Straftaten begangen haben, ist noch immer nicht offiziell gestartet und hat sich um fast 200.000 Euro verteuert.
Wie die APA unter Berufung auf eine Sprecherin von Wiener NEOS-Stadträtin Bettina Emmerling berichtet, ist vor etwa einer Woche ein 13-jähriger Bub in die sogenannte Auszeit-WG eingezogen. Ein weiteres Kind soll demnächst folgen. Konkrete Falldetails wurden "aus Gründen des Kindesschutzes" nicht genannt. Die Einrichtung verfügt über insgesamt nur zwei Betreuungsplätze und ist für Kinder zwischen elf und 13 Jahren gedacht.
