Ein Gericht überprüft den Fall des ersten Bewohners der Wiener "Auszeit-WG", während ein internes Konzeptpapier des Trägers "neue wege" die zentrale Beweismitteldebatte prägt.
Die Causa rund um die "Auszeit-WG" im Wiener Bezirk Simmering beschäftigt nun auch die Justiz. Wie die APA unter Berufung auf gesicherte Quellen berichtet, wird der Fall des ersten Bewohners der Einrichtung gerichtlich überprüft. Der Oberste Gerichtshof (OGH) ist dabei eine der zentralen Instanzen, die sich mit dem Komplex befasst.
Das Konzeptpapier im Zentrum
Im Kern des Verfahrens steht ein Konzeptpapier des Trägers "neue wege", das der APA nach eigenen Angaben vollständig vorliegt. Das Dokument war zuvor in massive Kritik geraten, nachdem sein Inhalt an die Öffentlichkeit gelangt war. Mehrere gesicherte Quellen innerhalb der MA 11 – der Wiener Magistratsabteilung, die für Kinder- und Jugendhilfe zuständig ist – sowie in mit dem Projekt vertrauten Kreise bestätigten APA zufolge die Echtheit des Papiers.
