Wien besetzt 50 offene Stellen in der Polizeiausbildung mit Bewerberinnen und Bewerbern aus den Bundesländern, die das Aufnahmeverfahren bestanden, aber zu Hause wegen begrenzter Ausbildungskapazitäten nicht starten konnten.
Wien hat eine klassische Win-Win-Situation geschaffen: 50 angehende Polizisten aus anderen Bundesländern sollen offene Ausbildungsplätze in der Bundeshauptstadt übernehmen. Nach 900 Bewerbungen hatte die Stadt zuletzt unter fehlenden Polizeischültern zu leiden. Nun können jene Bewerberinnen und Bewerber einsteigen, die den Aufnahmetest zwar bestanden haben, in ihrem Heimatbundesland aber keinen Platz in der Ausbildung erhalten.
Die übernommenen Stellen werden mit Personen aus den Bundesländern besetzt, deren heimische Polizeischulen nicht über genügend Kapazitäten verfügten. Damit reagiert Wien auf eine Engpasssituation, ohne die Aufnahmekriterien für den Polizeidienst abzusenken. Die Kandidatinnen und Kandidaten hatten den für Wien maßgeblichen Auswahlprozess bereits erfolgreich absolviert.
