In der Demokratischen Republik Kongo breitet sich das Ebola-Virus weiter aus, und die Weltgesundheitsorganisation (WHO) zählt inzwischen mehr als 900 Verdachtsfälle.

Ausbruch in städtischen Zentren

WHO-Generaldirektor Tedros Adhanom Ghebreyesus gab die Fallzahlen am Sonntag bekannt. Unter den Verdachtsfällen sind 101 laborbestätigte Ebola-Infektionen. Die tatsächliche Zahl der Erkrankten dürfte jedoch höher liegen, da viele Fälle nicht erfasst werden.

Der Ausbruch begann in der Provinz Ituri im Nordosten des Landes und hat inzwischen mehrere Regionen erreicht. Besonders besorgniserregend ist, dass das Virus in städtischen Zentren angekommen ist, wo mehrere Hunderttausend Menschen leben. Die hohe Mobilität der Bevölkerung in Ituri erleichtert die Verbreitung zusätzlich.