Athen, 20 August 2026
In Griechenland sind seit Jahresbeginn 157 Infektionen mit dem West-Nil-Virus registriert worden, 13 Menschen sind an den Folgen gestorben; seit Ende Juli hat sich die Zahl der Fälle nahezu vervierfacht.
Die griechischen Gesundheitsbehörden schlagen Alarm: Seit Jahresbeginn wurden 157 Infektionen mit dem West-Nil-Virus erfasst, 13 Patienten starben. Allein in den vergangenen Wochen beschleunigte sich die Ausbreitung deutlich, die Fallzahlen haben sich seit Ende Juli nahezu vervierfacht. Diese Dynamik sei nach Einschätzung von Fachleuten ungewöhnlich und besorgniserregend.
Die meisten bekannten Infektionen konzentrieren sich nach Angaben der zuständigen Gesundheitsorganisation EODY im Großraum Athen, weitere Fälle wurden aus anderen Landesteilen gemeldet. Mücken gelten als Hauptüberträger des Erregers. Die EODY rief die Bevölkerung und Reisende dazu auf, sich konsequent mit langen Kleidungsstücken, Mückenschutzmitteln und Moskitonetzen zu schützen und stehende Wasseransammlungen in Wohnungsnähe zu beseitigen.
