Berlin, 08 August 2026
In Europa sind in der laufenden Saison bereits mehr als 240 West-Nil-Fieber-Fälle verzeichnet worden, während das Robert Koch-Institut (RKI) eindringlich dazu mahnt, Mückenbrutplätze im Wohnumfeld zu beseitigen.
Übertragung und Risikogruppen
Die Zahlen stammen aus dem europäischen Raum, wo sich die Infektionen nach Angaben internationaler Gesundheitsbehörden saisonal häufen. Das West-Nil-Virus wird durch Stechmücken übertragen und kann beim Menschen grippeähnliche Beschwerden bis hin zu schweren neurologischen Erkrankungen auslösen. Besonders ältere und immungeschwächte Menschen gelten als Risikogruppen.
Das Robert Koch-Institut weist darauf hin, dass die übertragenden Mücken ihre Eier auch in kleinsten Wasseransammlungen ablegen. Verbatim wird vom RKI empfohlen: „Im Wohnumfeld sollten Mückenbrutplätze möglichst beseitigt werden. Die Insekten legen auch in kleine Wasseransammlungen Eier ab - etwa in Eimern, Untersetzern und verstopften Dachrinnen.
