Der Fußball-Bundesligist SV Werder Bremen hat Verteidiger Karim Coulibaly an den französischen Erstligisten RC Straßburg transferiert und damit den zweitteuersten Verkauf der Vereinsgeschichte eingefahren.
Der Abschied von Karim Coulibaly stand aus Bremer Sicht seit Wochen im Raum. Nun ist der Wechsel vollzogen: Der Innenverteidiger wechselt in die Ligue 1 zu RC Straßburg, die Franzosen überweisen eine Ablöse, die nach Clubangaben nur vom Verkauf eines früheren Leistungsträgers übertroffen wird. Damit zählt der Transfer zu den größten Einnahmen, die Werder je auf dem Spielermarkt erzielen konnte.
Hintergrund: Werder sucht neue Balance
"Immerhin sei er 'immer für Tore und Scorer gut und wenn er gebraucht wird, ist er immer für die Mannschaft da.' Stattdessen könnte dem Ex-Rapidler, der in den letzten zwei Saison bei Bremen nicht überzeugte, ein Positionswechsel blühen." So fasst eine beteiligte Seite die sportliche Bilanz des Spielers zusammen. Coulibaly war zuvor beim SK Rapid Wien aktiv gewesen, ehe er nach Bremen kam, hatte dort aber zuletzt nicht mehr durchgängig überzeugt.
