Zürich, 22 Juli 2026
Deutsche Urlauber treffen in diesem Sommer in immer mehr Reisezielen auf KI-Helfer, die bei Orientierung, Planung und Alltagsfragen unterstützen sollen.
Nützlich, aber nicht unfehlbar
Die digitalen Assistenten werden in der Berichterstattung als „meistens hilfreich" und mit dem Hinweis charakterisiert, dass sie „nie müde" werden. Zugleich können sie jedoch „manchmal auch herrlich daneben" liegen. Ein Hotel in Australien etwa, das eine KI als „fußläufig" empfahl, entpuppte sich australischen Medienberichten zufolge als 13 Stunden Fußmarsch vom Strand entfernt. In Tasmanien pilgerten Urlauber zu KI-generierten, erfundenen Thermalquellen.
Auch vor praktischen Reiseinformationen machen die Chatbots nicht Halt. So erhält man „prompt die aktuellsten Informationen zu dem Anfang des Jahres eingeführten Eintrittsgeld" am Trevi-Brunnen in Rom. Die italienische Hauptstadt setzt dafür auf die KI-Assistentin Julia, die über Messenger-Dienste wie WhatsApp oder Telegram in Echtzeit alle möglichen Fragen beantwortet. Nach Angaben der Stadt „spricht" sie 80 Sprachen, darunter auch Deutsch.
