Am Weltnichtrauchertag hat der Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Burkhard Streeck, eine deutliche Erhöhung der Tabaksteuer gefordert, um insbesondere junge Menschen vom Einstieg in den Konsum abzuhalten.
Streeck argumentierte, dass höhere Preise ein wirksames Mittel seien, um die Raucherquote zu senken. "Höhere Preise halten gerade junge Menschen vom Einstieg ab und helfen vielen Raucherinnen und Rauchern beim Aufhören", sagte er.
Zudem kritisierte er die Argumentation, dass sinkende Raucherzahlen zu Steuerausfällen führen könnten. "Es ist zynisch, eine deutliche Erhöhung der Tabaksteuer mit dem Argument abzulehnen, dass dann weniger Menschen rauchen und deshalb die Einnahmen sinken könnten", so Streeck. "Das ist kein Einnahmeausfall, den man beklagen sollte. Das ist ein gesundheitspolitischer Erfolg, den man erreichen muss."
