Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner (CDU) hat am Freitag seinen Verzicht auf die Spitzenkandidatur seiner Partei für die Abgeordnetenhauswahl am 20. September erklärt.

Hintergrund: Der Brandanschlag vom 3. Januar

Wegner begründete seinen Schritt auf einer kurzfristig einberufenen Pressekonferenz mit der anhaltenden Debatte über sein Verhalten während des großflächigen Stromausfalls Anfang Januar. „Ich kriege es nicht mehr hin, Botschaften zu senden, weil eine andere Debatte alles überlagert“, sagte der 53-Jährige. Er wolle den Weg für einen Neuanfang der Berliner CDU freimachen, damit diese mit einer neuen Spitzenkandidatur in den Wahlkampf ziehen könne.