Der SPD-Spitzenkandidat für die Berlin-Wahl, Steffen Krach, hat eine Koalition mit dem regierenden Bürgermeister Kai Wegner (CDU) nach der Wahl am 20. September ausgeschlossen und zugleich betont, die SPD werde 74 Tage vor dem Urnengang keinen Koalitionsbruch erzwingen.

Krach begründete seine Haltung mit der SPD-internen Einschätzung, dass ein gemeinsamer Senat mit Wegner für die Berlinerinnen und Berliner nicht zumutbar sei. „74 Tage vor der anstehenden Wahl werde ich keinen Koalitionsbruch forcieren, das können wir den Berlinerinnen und Berlinern nicht zumuten. Sie haben es am 20. September selbst in der Hand“, sagte Krach laut dpa. Gleichzeitig schloss er keine Koalition jenseits der AfD aus – eine Koalition mit der CDU bleibe damit grundsätzlich möglich, allerdings nur ohne Wegner.