Berlin, 04 Juni 2026
Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) hat einen Gesetzentwurf für eine Pflegereform vorgelegt, der unter anderem höhere Beiträge für kinderlose Versicherte, schärfere Kriterien für die Einstufung in Pflegegrade und längere Wartezeiten auf staatliche Zuschüsse für Heimbewohner vorsieht.
Finanzielle Lage der Pflegeversicherung
Der Entwurf wurde dem Deutschlandfunk und anderen Medien zugeleitet. Warken rechnet damit, dass die Pflegeversicherung im kommenden Jahr ein Defizit von rund 7,5 Milliarden Euro aufweisen wird; bis 2028 könnte sich die Lücke laut Ministerium auf 15 Milliarden Euro vergrößern. Die Reform gehört zu den Vorhaben, die die Bundesregierung noch vor der parlamentarischen Sommerpause im Juli verabschieden will.
