Auf der Brennerautobahn in Richtung Süden haben sich am 29. Mai 2026, einen Tag vor einer mehrstündigen Vollsperrung aufgrund einer Demonstration, erste Staus gebildet.

Wie der ADAC mitteilte, sei die Staugefahr der wichtigsten Verkehrsverbindung zwischen Deutschland und Italien extrem hoch. Betroffen waren vor allem Abschnitte hinter der Mautstelle Schönberg sowie vor der Baustelle Luegbrücke in Österreich.

Verkehrslage am Tag vor der Sperrung

Die befürchteten massiven Verkehrsbehinderungen auf der Brennerroute blieben am Tag vor der Sperrung jedoch weitgehend aus. Daten des Verkehrsdienstleisters TomTom zeigten, dass der Verkehr in Österreich in Nord-Süd-Richtung bis in den späten Nachmittag hinein flüssig lief.

Laut TomTom floss der Verkehr am Tag vor der Brenner-Sperrung sogar besser als am vorherigen Freitag und am durchschnittlichen Pfingstfreitag des Vorjahres. Reisende, die von Italien in Richtung Deutschland unterwegs waren, mussten auf beobachteten österreichischen Autobahnabschnitten um die Mittagszeit und in geringerem Maße am Nachmittag mit Verzögerungen rechnen.

Auf deutscher Seite hingegen kam es zwischen dem Autobahndreieck Rosenheim und der Grenze von den Morgenstunden bis zum Nachmittag zu erheblichen Verkehrsstörungen. Die Reisezeit auf dem kurzen Abschnitt zwischen dem Dreieck Rosenheim und der Grenze vervielfachte sich im Vergleich zu den beiden Vergleichsfreitagen.