Berlin, 18 August 2026
Der Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR) hat seine Konjunkturprognose für Deutschland im laufenden Jahr deutlich nach oben korrigiert und damit seine bisherige Erwartung in etwa verdoppelt.
Der Verband der Genossenschaftsbanken rechnet nach Informationen der Rheinischen Post nun mit einem Wachstum von rund einem Prozent, nachdem er zuletzt nur etwa 0,5 Prozent erwartet hatte. Der Sprung ist aus Sicht der Verbandsökonomen vor allem auf staatliche Investitionsprogramme zurückzuführen, die in den kommenden Quartalen zusätzliche Wachstumsimpulse auslösen sollen.
Wie der BVR-Chefvolkswirt ausführt, dürften dabei vor allem drei Bereiche eine Schlüsselrolle spielen: Verteidigung, Infrastruktur und Klimaschutz. Die Programme hierfür seien mittlerweile soweit konkretisiert, dass sie in der Breite der Wirtschaft sichtbar Wirkung entfalten könnten. Höhere Investitionen des Staates gelten in der Konjunkturanalyse üblicherweise als direkter Nachfrageimpuls für Bauwirtschaft, Maschinenbau und zuliefernde Branchen.
