Frankfurt, 12 Juni 2026

Die Bundesbank hat ihre Wachstumsprognose für Deutschland 2026 auf kalenderbereinigt 0,5 Prozent gesenkt und führt die Verschlechterung auf den Anstieg der Energiepreise zurück.

Die Bundesbank rechnet für das laufende Jahr nur noch mit einem Wirtschaftswachstum von kalenderbereinigt 0,5 Prozent und ist damit etwas pessimistischer als noch im Dezember. Vor einem halben Jahr hatte die Notenbank für 2026 noch ein Plus beim realen Bruttoinlandsprodukt von 0,6 Prozent vorhergesagt. Die Korrektur nach unten begründet die Notenbank in ihrem am Freitag veröffentlichten Monatsbericht vor allem mit den stark gestiegenen Energiepreisen. „Die stark gestiegenen Energiepreise dämpfen die Kaufkraft der privaten Haushalte und ihre Konsumausgaben", heißt es in dem Bericht.

Energiepreise treiben die Inflation