Die vierjährige Magdalena K. aus Österreich ist im Schwimmbecken des Hotels Continental in Milano Marittima ertrunken, während sie mit ihrer Familie im Urlaub war.
Die italienische Staatsanwaltschaft hat nach dem Tod des Kindes Ermittlungen wegen fahrlässiger Tötung aufgenommen. Im Fokus stehen nach Angaben italienischer Medien sowohl die Verantwortlichen des Hotels – darunter der Betreiber und der für den Pool zuständige Mitarbeiter – als auch der 56-jährige Vater des Mädchens. Gegen den Vater wird zudem wegen des Verdachts der Verletzung der Aufsichtspflicht ermittelt, wie aus Justizkreisen berichtet wurde.
Ermittlungen gegen Hotel und Vater
Nach ersten Erkenntnissen waren die drei Zugangstore zum Pool geöffnet, obwohl zum Zeitpunkt des Unfalls kein Bademeister im Dienst war. Die Staatsanwaltschaft ordnete an, das Schwimmbecken des Hotels zu sichern, und prüft den genauen Ablauf der Ereignisse. Eine Autopsie wurde angeordnet, um die genaue Todesursache festzustellen.
