Berlin, 05 Juni 2026

Die Gewerkschaft Verdi hat den Einzel-, Groß- und Außenhandel in zahlreichen Bundesländern für Freitag und Samstag zu Warnstreiks aufgerufen und damit die seit Donnerstag laufenden Arbeitskampfmaßnahmen ausgeweitet.

Die Gewerkschaft Verdi hat die seit Donnerstag andauernden Warnstreiks im Einzel-, Groß- und Außenhandel auf den gesamten Freitag und Samstag ausgedehnt. Betroffen sind nach Angaben der Gewerkschaft Beschäftigte von Rewe, Penny, Rewe Logistik, Metro, Kaufland, Hit, Ikea, Douglas, H&M, Zara und Primark. Damit deckt der Streikaufruf weite Teile des stationären Handels sowie angeschlossene Logistik- und Lagerbereiche ab.

In Berlin und Brandenburg hatte Verdi bereits für den Donnerstag zu einem ganztägigen Warnstreik aufgerufen. Während in Berlin die Tarifverhandlungen für den Einzelhandel am Montag ohne Ergebnis endeten und daher gestreikt werden durfte, gilt in Brandenburg für den Einzelhandel weiterhin die Friedenspflicht, die erst am 30. Juni 2026 endet. Deshalb richtete sich der Streikaufruf in Berlin sowohl an Beschäftigte des Einzelhandels als auch des Großhandels, in Brandenburg ausschließlich an Beschäftigte des Großhandels.