Der vorläufige Insolvenzverwalter des schwäbischen Batterieherstellers Varta sieht nach eigener Einschätzung gute Chancen auf eine nachhaltige Sanierung des Unternehmens und verweist auf eine hohe Zahl an Interessenten.

Nach dem Insolvenzantrag der Varta AG vor rund einer Woche hat sich nach Darstellung des vorläufigen Verwalters Tobias Wahl die Lage rund um den traditionsreichen Batteriehersteller zwar zugespitzt, die Aussichten werden aber ausdrücklich nicht düster eingeschätzt. „Aufgrund der hohen technischen Kompetenz und gewachsener Kundenbeziehungen in der ganzen Welt glaube ich an die Chance für eine nachhaltige Sanierungslösung“, erklärte Wahl laut Deutscher Presse-Agentur.

Das Unternehmen aus dem schwäbischen Ellwangen hatte nach eigenen Angaben vor einer Woche für die Varta AG als Konzernmuttergesellschaft sowie drei weitere Einheiten einen Antrag auf ein Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung gestellt. Mit dem Verfahren in Eigenverwaltung bleibt die Geschäftsführung grundsätzlich handlungsfähig, während ein gerichtlich bestellter vorläufiger Verwalter die wirtschaftliche Lage prüft und den Prozess begleitet.