Die Vereinigten Staaten haben ihre letzten militärischen Einheiten aus dem Irak abgezogen und damit eine fast zwölfjährige Stationierung beendet, die ihren Anfang nach dem Sturz von Saddam Hussein nahm.

Mit dem Abzug der letzten verbliebenen Kontingente endet eine der längsten und politisch umstrittensten Militärmissionen der USA im Nahen Osten. Die Präsenz amerikanischer Soldaten im Irak hatte 2003 im Zuge der Invasion begonnen, die zum Sturz von Saddam Hussein führte, und war später in den internationalen Kampf gegen die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) eingebettet. Über die Jahre hatten die USA dabei zeitweise mit verbündeten Staaten sowohl im Irak als auch im benachbarten Syrien kooperiert.