Der Oberste Gerichtshof der USA hat am Dienstag die einstweilige Verfügung eines Bundesgerichts gegen Alabamas umstrittenen Kongresswahlkreiszuschnitt aufgehoben und damit den Weg für eine Karte freigemacht, die sechs republikanisch geprägte und einen demokratisch geprägten Wahlkreis vorsieht.

Hintergrund des Streits um die Wahlkreise

Mit der Entscheidung setzt das Gericht den Kongresswahlkreiszuschnitt von 2023 wieder in Kraft, den die Republikaner in Alabama durchgesetzt hatten. Zuvor hatte ein dreiköpfiges Richtergremium auf Bundesebene die Karte als diskriminierend eingestuft und ihre Anwendung mit einer einstweiligen Verfügung blockiert. Der Supreme Court hob diese Verfügung nun auf und ordnete an, dass die untere Instanz das Thema vor dem Hintergrund einer früheren Entscheidung des Gerichts zum Wahlrechtsgesetz weiter prüft.