New York, 01 Oktober 2026

Eine US-Bundesrichterin hat die Klage von zwölf Bundesstaaten gegen die geplante Übernahme von Warner Bros. Discovery durch Paramount abgewiesen und dem Zusammenschluss der beiden Medienkonzerne damit kartellrechtlich grünes Licht gegeben.

Das Verfahren vor einem Bundesgericht in New York galt als entscheidende Hürde für den milliardenschweren Deal zwischen Paramount und Warner Bros. Discovery. Die Kläger, ein Bündnis aus zwölf US-Bundesstaaten unter Führung ihrer Generalstaatsanwälte, hatten argumentiert, dass der Zusammenschluss zwei großer Film- und Fernsehkonzerne das Wettbewerbsumfeld im US-Medienmarkt erheblich verändern würde. Die Richterin folgte dieser Argumentation nicht und wies die Klage ab, wie die Nachrichtenagentur APA unter Berufung auf CNN und weitere US-Medien berichtete.