Die US-Streitkräfte haben in der Nacht zum Mittwoch (Ortszeit) zum vierten Mal in Folge Ziele im Iran angegriffen und am Dienstagabend um 21 Uhr MESZ die Seeblockade gegen iranische Häfen wieder in Kraft gesetzt.

Ankündigung über X

Die neue Angriffswelle begann am Dienstag um 15 Uhr US-Ostküstenzeit (21 Uhr MESZ), wie das zuständige Regionalkommando Centcom über den Onlinedienst X mitteilte. Etwa eine Stunde nach dieser Ankündigung sei die Seeblockade in der Straße von Hormus wieder aufgenommen worden, hieß es in dem Bericht weiter.

Bereits in den vergangenen Nächten hatten die US-Streitkräfte Ziele im Iran angegriffen, darunter etwa Abwehrsysteme, Raketen- und Drohnenstellungen sowie maritime Fähigkeiten. Das zuständige Regionalkommando begründete die Attacken wie schon zuletzt erneut mit dem Ziel, den Iran an dessen wiederholten Angriffen auf Handelsschiffe in der Straße von Hormus und damit auch auf Zivilisten zu hindern.

Begründung der Angriffe

Laut Centcom sollten die Angriffe die iranischen Fähigkeiten weiter schwächen, die für Attacken auf Handelsschiffe in der Straße von Hormus eingesetzt werden. Am späten Abend sollten die US-Armee zudem eine Seeblockade wieder herstellen, durch die iranische Häfen nicht mehr angelaufen werden können.