Die Ölpreise sind am Montag nach einer erneuten Angriffswelle der US-Streitkräfte auf den Iran und der Erklärung Teherans, die Straße von Hormus sei auf unbestimmte Zeit geschlossen, spürbar gestiegen, während internationale Vermittler auf eine Rückkehr an den Verhandlungstisch drängen.

Die US-Streitkräfte haben in der Nacht zum Montag eine weitere Welle von Angriffen auf Ziele im Iran geflogen. Wie das zuständige Regionalkommando Centcom auf der Plattform X mitteilte, begannen die Angriffe um 23:00 Uhr MESZ. Nach Angaben des „Wall Street Journal“ und der „New York Times“, die sich auf US-Regierungsbeamte beriefen, richteten sich die Attacken gegen Raketenstellungen und Anlagen zur Luftabwehr. Centcom erklärte, die Angriffe hätten Luftabwehrsysteme, Radaranlagen, Raketenstellungen, Drohnenstandorte und kleine Boote getroffen. Zudem seien Radarsysteme im Oman zerstört worden. Nach Angaben der iranischen Staatsagentur IRNA wurde bei einem US-Angriff auf die Stadt Mahshahr in der südwestiranischen Provinz Chusestan mindestens ein Mensch getötet.