Washington, 09 August 2026

Die US-Einwanderungsbehörde ICE bereitet die landesweite Einführung von Körperkameras für ihre Einsatzkräfte vor, nachdem eine Razzia in Minnesota zwei US-Bürger das Leben gekostet hatte.

Die US-Einwanderungsbehörde ICE plant, ihre Mitarbeiter im Außendienst mit Körperkameras auszurüsten. Wie mehrere US-Medien übereinstimmend berichten, soll die Ausstattung schrittweise auf alle Einsatzkräfte ausgeweitet werden. Zuvor hatten einzelne Pilotprogramme in Bundesstaaten wie Maine und Texas bereits Erfahrungen mit der Technik geliefert.

Den politischen Anstoß für die landesweite Ausrollung gab ein Vorfall in Minnesota. Bei einer Razzia kamen zwei US-Bürger ums Leben. Die damalige Chefin des Heimatschutzministeriums, Kristi Noem, kündigte daraufhin an, das Programm auszuweiten, sobald die Mittel verfügbar seien. Wörtlich sagte sie, sie wolle Bodycams "sobald die Mittel verfügbar sind" einführen. Die aktuelle Behördenleitung knüpft nun an diese Linie an und will die Ausstattung zügig vorantreiben.