Die US-Einwanderungsbehörde ICE wird nach zwei tödlichen Schüssen auf Migranten bei Fahrzeugkontrollen den Großteil der nicht dringenden Kontrollen vorübergehend auf Anordnung der US-Regierung aussetzen, wie mehrere US-Medien übereinstimmend berichten.

Hintergrund: Zwei tödliche Einsätze

Die Maßnahme folgt auf zwei Vorfälle innerhalb weniger Tage, bei denen Bundesmitarbeiter der Einwanderungsbehörde ICE bei Fahrzeugkontrollen scharf geschossen hatten. Am Montag wurde in Biddeford im Bundesstaat Maine der kolumbianische Staatsbürger Joan Sebastian Guerrero von einem ICE-Mitarbeiter getötet. Wenige Tage zuvor war im texanischen Houston ein mexikanischer Staatsbürger bei einer ähnlichen Kontrolle durch Schüsse verletzt worden und später im Krankenhaus seinen Verletzungen erlegen.