In der Kleinstadt Biddeford im US-Bundesstaat Maine ist am Montagmorgen ein 26-jähriger kolumbianischer Staatsbürger bei einem Einsatz der US-Einwanderungsbehörde ICE durch Schüsse eines ICE-Beamten getötet worden, wie die Generalstaatsanwaltschaft von Maine und Hilfsorganisationen mitteilten.

Hintergrund: Was geschah in Biddeford?

Der Vorfall ereignete sich gegen 7:00 Uhr morgens in Biddeford, einer Kleinstadt mit rund 23.000 Einwohnern im Nordosten der USA. Nach Angaben der Generalstaatsanwaltschaft von Maine wollten die ICE-Beamten eine Abschiebungsanordnung gegen eine bestimmte Person vollstrecken. Der 26-jährige Kolumbianer habe daraufhin ein Fahrzeug in Richtung eines ICE-Beamten gesteuert, woraufhin dieser das Feuer eröffnete.

Hilfsorganisationen für Einwandererrechte in Maine identifizierten den Getöteten als 26-jährigen kolumbianischen Staatsbürger. Er habe im Besitz einer US-Aufenthaltsgenehmigung beziehungsweise Arbeitserlaubnis gewesen sein, wie die Maine Immigrants' Rights Coalition erklärte. Die Behörden veröffentlichten den Namen des Opfers bisher nicht. Die Hilfsorganisation Presente Maine bezeichnete den Mann als weiteres Todesopfer einer Reihe tödlicher ICE-Einsätze.