Schwere Unwetter haben am Wochenende auf der griechischen Insel Kreta Straßen überflutet, Menschen in Fahrzeugen eingeschlossen und Touristen in der Samaria-Schlucht vom Weg abgeschnitten.

Lage auf der Insel

Die heftigen Regenfälle trafen mehrere Regionen der Mittelmeerinsel und führten zu Überschwemmungen, Erdrutschen und blockierten Verkehrswegen. Besonders betroffen war nach Behördenangaben der Westen der Insel um die Stadt Canea sowie Gebiete im Süden.

In der Samaria-Schlucht, einer der meistbesuchten Touristenattraktionen Kretas, saßen Wanderer zwischenzeitlich fest. Der Vize-Gouverneur der Region für Zivilschutz, Giorgos Tsapakos, erklärte der griechischen Nachrichtenagentur ANA: "Die Situation ist voll unter Kontrolle. Sie haben etwas zu Essen und Medikamente und sind an einem warmen Ort, aber der Flusspegel erlaubt es nicht, dass sie den Ort verlassen."