Schwere Unwetter haben in den vergangenen Tagen die Ägäis-Region und insbesondere die Insel Kreta mit extremen Niederschlägen getroffen, während der Zivilschutz vor weiteren Überschwemmungen und Erdrutschen warnt.
Extremniederschläge auf Kreta und in der Ägäis
Innerhalb kurzer Zeit fielen nach Messungen des griechischen Wetterdienstes EMY teils mehr als 361 Liter Regen pro Quadratmeter. Besonders betroffen waren Gebiete auf Kreta sowie weitere Inseln und Küstenabschnitte in der östlichen Ägäis. Die Wassermassen führten zu überfluteten Straßen, vollgelaufenen Kellern und unterbrochenen Verkehrswegen.
Der Zivilschutz richtete eine zentrale Warnung an die Bevölkerung. „Der Boden ist vielerorts bereits gesättigt. Damit steigt die Gefahr weiterer Überschwemmungen und Erdrutsche, warnte der Zivilschutz. Die Behörden riefen Anwohnerinnen und Anwohner in gefährdeten Lagen auf, ihre Häuser nicht zu verlassen und Notrufbereitschaft zu wahren.
