Budapest, 16 Juli 2026
Die ungarische Regierung unter Premier Péter Magyar hat am Donnerstag die Entfernung asbesthaltiger Schotterbeläge im Stadtteil Oladi-Plató der westungarischen Stadt Szombathely angeordnet.
Ausmaß der Kontamination
Wie am Donnerstag auf der Regierungspressekonferenz bekanntgegeben wurde, sind in Szombathely 22 Straßen mit einer Streckenlänge von zwölf Kilometern von dem Asbestskandal betroffen. Im Einzugsbereich dieser Straßen leben 1.500 Einwohner. Entfernt werden müssen laut Berechnungen 84.000 Tonnen asbesthaltiger Schotter, wobei die Gesamtkosten bei netto 3,6 Milliarden Forint (10,01 Millionen Euro) liegen sollen.
Laut Magyar werden die Arbeiten in spätestens ein bis zwei Wochen beginnen. Die Beseitigung soll abgedeckt durchgeführt werden, um eine weitere Verbreitung der Asbestfasern zu verhindern. Es würden jeder Arbeitsvorgang, alle Kosten dokumentiert, die der ungarische Staat zunächst vorfinanziert. Der Premier betonte erneut das Prinzip, dass der Verursacher der Asbestverschmutzung die Verantwortung und damit die Kosten trage.
