Die Umweltorganisation Greenpeace hat auf acht Straßen in Wien und im angrenzenden Niederösterreich asbesthaltigen Asphalt entdeckt und fordert von Bundeskanzler Stocker die Bereitstellung von Mitteln aus dem Katastrophenfonds sowie eine zügige Sanierung der betroffenen Strecken.

Funde in Liesing und auf Hauptverkehrsstraßen

Die Umweltorganisation Greenpeace hat erstmals auf acht Straßen in Wien und dessen Umland asbesthaltigen Asphalt entdeckt. Wie die Organisation am Mittwoch mitteilte, handelt es sich bei den Funden um stark krebserregenden Amphibolasbest, wie Laboranalysen von Proben aus der Rosenhügelstraße und der Stieglergasse bestätigten. Betroffen sind nach Angaben von Greenpeace die Wernergasse, Bertegasse, Wastlgasse, Stieglergasse, Anton-Freunschlag-Gasse und die Reibergasse in Wien-Liesing sowie die viel befahrene Rosenhügelstraße und die Triester Straße an der Grenze zwischen Wien und Niederösterreich.