Trump droht mit Truppenabzug aus Deutschland US-Präsident Donald Trump erwägt eine Verringerung der amerikanischen Militärpräsenz in Deutschland nach einem Streit mit Bundeskanzler Friedrich Merz über den US-israelischen Krieg gegen Iran.

Hintergrund des Konflikts

Der aktuelle Disput zwischen Trump und Merz entzündete sich an der Haltung Deutschlands zum Iran-Konflikt. Seit dem 28. Februar bombardieren die USA und Israel Iran, was zur Schließung der strategisch wichtigen Straße von Hormus führte. Durch diese Wasserstraße flossen zuvor etwa 20 % der globalen Ölversorgung.

Bundeskanzler Merz äußerte Bedenken, dass eine Ausweitung des Konflikts die Weltwirtschaft schwer schädigen könnte. "We are suffering considerably in Germany and in Europe from the consequences of, for example, the closure of the Strait of Hormuz, and in that regard, I urge that this conflict be resolved", sagte Merz wörtlich. Trump reagierte scharf auf diese Äußerungen und warf Merz vor, eine iranische Atomwaffe zu befürworten: "The Chancellor of Germany, Friedrich Merz, thinks it's OK for Iran to have a Nuclear Weapon. He doesn't know what he's talking about", schrieb Trump in einem sozialen Netzwerk.

US-Truppenpräsenz in Deutschland

Die USA unterhalten mehrere große Militäreinrichtungen in Deutschland, darunter das Hauptquartier des US European Command und des US Africa Command, den Luftwaffenstützpunkt Ramstein sowie das Landstuhl Regional Medical Center. Aktuell sind etwa 34.500 US-Soldaten in Deutschland stationiert.