US-Präsident Donald Trump hat Libanons Präsidenten Joseph Aoun im Weißen Haus empfangen und Unterstützung für Beirut zugesichert, während US-Verteidigungsminister Pete Hegseth die Kriegskosten im Iran auf 37,5 Milliarden Dollar bezifferte.
Bei dem Treffen in Washington bat der libanesische Präsident Aoun vor allem um Unterstützung für die libanesischen Regierungstruppen. Es war nach Angaben des Deutschlandfunks der erste Besuch eines libanesischen Regierungschefs im Weißen Haus seit 2009. Aoun warnte demnach, ohne diese Unterstützung könnte sein Land in einen neuen Bürgerkrieg geraten: „Andernfalls könnte sein Land in einen neuen Bürgerkrieg geraten".
Trump sicherte Libanon Hilfe zu, blieb aber vage. Konkrete Hilfen nannte er allerdings nicht. In Washington sagte Trump, das Land sei über lange Zeit schlecht behandelt worden und müsse künftig den Respekt erhalten, den es verdiene. Beobachter werteten die symbolische Geste als Signal an die libanesische Führung, gleichzeitig aber auch als Versuch, den Druck auf die Hisbollah-Miliz aufrechtzuerhalten.
