Die Tiroler Sicherheitslandesrätin Astrid Mair (ÖVP) hat sich einem Zeitungsbericht zufolge auf einen hohen Posten bei der Wiener Fremden- und Grenzpolizei beworben, was in der Tiroler Landespartei auf Unmut stößt.

Die "Tiroler Tageszeitung" (TT) berichtet unter Berufung auf Parteikreise, dass sich Mair beim Bundesministerium für Inneres um die Stelle als stellvertretende Leiterin der Abteilung Fremden- und Grenzpolizei (FGA) beworben habe. Der Bericht löste in der Tiroler ÖVP parteiintern Diskussionen aus, weil die Sicherheitslandesrätin erst vor wenigen Jahren aus Kufstein nach Innsbruck gewechselt war und die Landtagswahl in Tirol für Herbst 2027 ansteht. In der Berichterstattung der TT wird zudem auf den einhelligen Wunsch der Landespartei verwiesen, dass Mair für die Wahl zur Verfügung stehen solle.