Ein Testspiel zwischen dem Zweitliga-Aufsteiger FC Energie Cottbus und dem Regionalligisten Hallescher FC ist am Samstag in Finsterwalde in der 102. Minute nach rassistischen Beleidigungen aus dem HFC-Block gegen den Energie-Profi King Manu abgebrochen worden.
Die Partie, die im Format zweier Hälften à 60 Minuten ausgetragen wurde, endete vorzeitig beim Stand von 2:0 für Energie Cottbus. Nach Angaben der Organisatoren entschieden diese sich aus Sicherheitsgründen zum Abbruch, nachdem es in der 101. Minute zunächst ein Foul und eine anschließende Rudelbildung zwischen den Mannschaften gegeben hatte. Wenig später sei es zu den rassistischen Übergriffen gegen einen Spieler von Energie Cottbus gekommen.
Hintergrund: Der Vorfall in der 102. Minute
Wie der Hallescher FC auf seiner Facebook-Seite mitteilte, richteten sich die Affenlaute und verbalen Angriffe gegen einen Spieler von Energie Cottbus. In der gemeinsamen Erklärung beider Vereine heißt es wörtlich: „Das heutige Testspiel zwischen dem FC Energie Cottbus und dem halleschen FC wurde aufgrund eines rassistischen Vorfalls gegen einen Spieler von Energie Cottbus abgebrochen. Für Rassismus und Diskriminierung gibt es in beiden Vereinen keinen Platz, weder auf dem Spielfeld noch auf den Rängen!"
