Washington, D.C., 1. April 2026

Der US Supreme Court befasst sich mit einer Klage, die sich auf den 14. Zusatzartikel der US-Verfassung konzentriert, der besagt, dass alle in den USA geborenen Personen unter deren Gerichtsbarkeit automatisch Bürger sind.

Die Verhandlung steht im Zusammenhang mit einer Debatte über das Geburtsrecht in den Vereinigten Staaten. Der Fall könnte weitreichende Auswirkungen auf die US-Staatsbürgerschaft haben.

Hauptakteure in dem Verfahren sind unter anderem Donald Trump, dessen Positionen zur Einwanderung bereits in der Vergangenheit kontrovers diskutiert wurden, sowie der Oberste Richter John Roberts. Der Anwalt D. John Sauer vertritt eine der beteiligten Parteien.

Der 14. Zusatzartikel, der nach dem Bürgerkrieg eingeführt wurde, ist seit langem eine Grundlage für die Definition der US-Staatsbürgerschaft. Die aktuelle Klage wirft jedoch Fragen zu seiner Auslegung auf.

Experten wie Christian Lammert verfolgen die Entwicklung des Falls mit besonderer Aufmerksamkeit. Die Entscheidung des Supreme Court könnte Präzedenzwirkung für künftige Fälle haben.