Trump ätzt gegen Merz wegen Ukraine-Krieg Der ehemalige US-Präsident Donald Trump hat den deutschen Bundeskanzler Friedrich Merz erneut auf seiner Plattform Truth Social scharf angegriffen und ihm vorgeworfen, sich nicht ausreichend für ein Ende des Ukraine-Kriegs einzusetzen.

Wiederholte Kritik an Merz

Trump äußerte sich am Dienstag erneut kritisch über Merz und forderte ihn auf, den Fokus auf die Beendigung des Krieges zwischen Russland und der Ukraine zu legen. Die Äußerungen markieren nicht das erste Mal, dass Trump den deutschen Kanzler öffentlich attackiert. Bereits in der Vergangenheit hatte er Merz auf Truth Social heftig kritisiert und dessen Kompetenz in Frage gestellt.

„Merz hat keine Ahnung, wovon er spricht“, schrieb Trump in einem früheren Post. Zudem warf er Deutschland vor, wirtschaftlich und in anderen Bereichen schlecht dazustehen. Die wiederholten Angriffe des ehemaligen US-Präsidenten zeigen eine anhaltende Spannung zwischen den beiden Politikern, die sich bereits in der Vergangenheit mehrfach öffentlich widersprochen haben.

Kontext der Spannungen

Die Beziehung zwischen Trump und Merz war schon seit längerem angespannt. Trump, der während seiner Amtszeit häufig mit europäischen Verbündeten aneinandergeriet, hat Merz mehrfach für dessen politische Entscheidungen kritisiert. Besonders die deutsche Haltung in der Ukraine-Krise scheint ein zentraler Streitpunkt zu sein.