Peking, 01 September 2026

Eine internationale Studie unter Leitung der Universität Peking und des IIASA belegt, dass der weltweite Handel zwischen 1990 und 2025 die Bedrohung für gefährdete Arten in 185 Staaten messbar verschärft hat.

Hintergrund

Das Forschungsteam um Erstautor Ling Zhang hat in einer umfassenden Analyse die Verknüpfungen zwischen globalen Handelsströmen und dem Schicksal bedrohter Spezies untersucht. Dafür wurden Daten aus 185 Staaten für den Zeitraum von 1990 bis 2025 ausgewertet. Die Ergebnisse zeigen, dass die Belastung durch den Welthandel für die Artenvielfalt in diesem Zeitraum deutlich zugenommen hat.

Hintergrund

Die Studie kombiniert ökonomische Handelsdaten mit Informationen aus der Roten Liste der Weltnaturschutzunion IUCN. Auf dieser Grundlage berechneten die Forschenden, welche Länder als Lieferanten, welche als Konsumenten und welche als Transitpunkte besonders stark zur Bedrohung beitragen. Demnach sind einige artenreiche Staaten überproportional betroffen.