Kherson/Saporischschja, 29. Juni 2026

In den russisch besetzten Teilen des südukrainischen Gebiets Cherson sind nach Angaben der Besatzungsverwaltung alle Kreise ganz oder teilweise ohne Strom, während Wladimir Putin Versorgungsprobleme bei Kraftstoffen einräumt.

Die russische Besatzungsverwaltung im südukrainischen Gebiet Cherson hat über Telegram mitgeteilt, dass die Stromversorgung in allen Kreisen vollständig oder teilweise unterbrochen ist. Der Leiter der Besatzungsadministration, Wladimir Saldo, schrieb wörtlich: "Alle Kreise des Gebiets Cherson sind ganz oder teilweise ohne Strom". Auch im benachbarten, ebenfalls von Russland kontrollierten Gebiet Saporischschja wurden in der Nacht Notabschaltungen und Schäden an Energieanlagen gemeldet.

Der von Russland eingesetzte Gouverneur des Gebiets Saporischschja, Jewgeni Balizki, führte die Schäden auf ukrainische Angriffe auf das Stromnetz zurück. Energieversorger und Rettungsdienste arbeiteten demnach daran, die Versorgung der Haushalte so rasch wie möglich wiederherzustellen. Unabhängig überprüfen lassen sich diese Angaben aus den Besatzungsgebieten derzeit nicht.