Bei der Lufthansa hat am Donnerstag der dritte große Streik in diesem Jahr begonnen, nachdem bereits zwei Streikwellen des Kabinenpersonals zu Flugausfällen geführt hatten.

Hintergrund der Streiks

Die aktuelle Arbeitsniederlegung ist Teil einer lang anhaltenden Auseinandersetzung zwischen der Lufthansa-Gruppe und der Gewerkschaft Ufo, die das Kabinenpersonal vertritt. Bereits in den ersten Monaten des Jahres 2026 hatte es zwei größere Streiks der Piloten gegeben, die zu erheblichen Beeinträchtigungen im Flugbetrieb führten.

Die Lufthansa-Tochter Swiss sowie die Lufthansa Cityline Bewegung sind ebenfalls von den aktuellen Streiks betroffen. Besonders die Drehkreuze Frankfurt und München verzeichneten bereits am ersten Tag des Streiks zahlreiche Ausfälle. Auch in Zürich, einem wichtigen Standort für Swiss, kam es zu Verspätungen und gestrichenen Flügen.

Auswirkungen auf den Flugbetrieb

Die Streiks haben unmittelbare Folgen für den Flugverkehr in Deutschland und den Nachbarländern. Nach Angaben von zwei unabhängigen Quellen handelt es sich um den dritten großen Streik bei der Lufthansa in diesem Jahr. Die genaue Anzahl der betroffenen Flüge wurde noch nicht offiziell bekannt gegeben, doch allein in Frankfurt und München wurden bereits Dutzende Verbindungen gestrichen.

Jörg Dittrich, ein Sprecher der Lufthansa, bestätigte die Streiks und verwies auf laufende Verhandlungen mit der Gewerkschaft Ufo. "Wir bedauern die Unannehmlichkeiten für unsere Passagiere und arbeiten an einer Lösung", sagte Dittrich. Die Gewerkschaft Ufo hatte zuvor mit weiteren Streiks gedroht, falls ihre Forderungen nicht erfüllt werden.